Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz, Traumatherapie (EMDR), Systemische Beratung (DGsP) und Supervision (SG)
Liebe Besucherin, lieber Besucher,
das Leben stellt uns immer wieder vor Herausforderungen. Erfahrungen von Überforderung, Verlust, Ausgrenzung oder Trauer können uns anhaltende Sorgen bereiten und zu Schlaflosigkeit, Ängsten oder anhaltender Erschöpfung und großem Leidensdruck führen. Manchmal übersteigen die Probleme unsere Belastungsgrenze und konfrontieren uns mit eignen, häufig unbewussten traumatischen Erfahrungen von Vernachlässigung, Gewalt, Missbrauch, Unfall oder schwerer Krankheit. Hinweise darauf können anhaltend gedrückte Stimmung, Flashbacks, Alpträume, Schlafstörungen, Scham, Wut und Panik sein. Hier hilft es, behutsam an die belastende Erfahrung herangeführt zu werden und diese mit Unterstützung von EMDR (Eye Movement Desensitization Reprocessing) zu verarbeiten. Ich begleite Sie empathisch und liebevoll bei diesem Prozess.
Wenn die Sorgen anhaltend Ihren Alltag belasten und Ihre Gedanken bestimmen, ist es sinnvoll, sich Hilfe zu holen. Ich biete Ihnen einen vertrauensvollen Rahmen, in dem Sie Austausch und Verständnis finden. Ich helfe Ihnen dabei Ihre Situation aus neuer Perspektive zu betrachten, und wieder handlungsfähig zu werden. Mit verschiedenen therapeutischen und systemischen Methoden kann ich Sie effektiv dabei unterstützen.

Hier finden Sie eine Übersicht über meine Angebote mit einer kurzen Beschreibung. In der Praxis werde ich Ihnen die unterschiedlichen Methoden ausführlich erklären. Wir suchen dann gemeinsam nach der für Sie geeigneten Herangehensweise, bei der Sie sich sicher und gut begleitet fühlen.
EMDR ist die Abkürzung für Eye Movement Desensitization and Reprocessing (Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung). Dr. Francine Shapiro entwickelte diese Psychotherapieform zur Behandlung von Traumafolgestörungen Ende der 1980er Jahre in den USA. Mit dieser Methode können Posttraumatische Belastungsstörungen in jedem Alter erfolgreich behandelt werden. Die Wirksamkeit der EMDR-Methode ist durch zahlreiche Studien wissenschaftlich belegt und seit 2006 vom wissenschaftlichen Beirat für Psychotherapie als wissenschaftlich begründete Psychotherapiemethode anerkannt.[1]
Die Forschungsergebnisse zeigen: Nach der Behandlung einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR fühlen sich 80 Prozent der Patientinnen und Patienten deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen.
Ein zentrales Element der EMDR-Behandlung ist die Nachverarbeitung der belastenden Erinnerung unter Nutzung bilateraler Stimulation: Die Patientin bzw. der Patient folgt den Fingern der Therapeutin mit den Augen, während diese ihre Hand abwechselnd nach rechts und links bewegt. Diese Stimulation unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten.[2]
In meiner Arbeit verwende ich die EMDR-Methode in Verbindung mit Ressourcenarbeit und mit Elementen aus der Systemischen Beratung und Therapie.
[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Eye_Movement_Desensitization_and_Reprocessing
[2] http://www.emdria.de/emdr/emdr-therapie/
Das Wort Supervision bedeutet «sich einen Überblick» zu verschaffen und zielt darauf ab, das eigene berufliche Handeln von «oben» und somit aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Sie ist eine prozessorientierte Beratungsform, die Impulse für neue Sicht- und Verhaltensweisen gibt.
Mit verschiedenen Verfahren und Methoden unterstütze ich die Supervisand*innen darin, einen neuen Blickwinkel einzunehmen und neue Handlungsspielräume zu entwickeln.
Gibt es Konflikte im Team? Sind die Beschäftigten überlastet oder mit anstehenden Veränderungen überfordert? Ist keine Lösung in Sicht, weil jede*r nur sich selbst im Blick hat? Dann kann eine Supervision hilfreich sein. Als unparteiische Person blicke ich aus einer professionellen Distanz heraus auf die Situation und kann sachlich und neutral reagieren. Ich halte mich jedoch mit Handlungsanweisungen und Lösungsvorschlägen zurück, sondern gebe Impulse zur (Selbst-)Reflexion und ermögliche die direkte Kommunikation unter den Beteiligten.
Die Methode der Supervision ist darauf ausgelegt, nachhaltige Lösungsstrategien und Entwicklungsprozesse anzustoßen und die Supervisand*innen in ihrer Eigenverantwortlichkeit zu stärken. Im besten Fall trägt sie dazu bei, die Qualität professioneller Arbeit sowie die kollegialen Beziehungen dauerhaft zu verbessern.
In meiner Arbeit als Supervisorin unterstütze ich Einzelpersonen Gruppen oder Teams dabei, ihre Arbeitsweise zu reflektieren und neue Handlungskompetenzen zu erwerben. Damit möchte ich zu einer größeren Arbeitszufriedenheit und zur Vorbeugung von Stress und Burn-out-Symptomen beitragen.
Systemische Beratung orientiert sich am Anliegen und an den Wünschen der Klienten. Ihre Haltung ist geprägt von Akzeptanz, Einfühlungsvermögen, Unvoreingenommenheit und Wertschätzung. Sie geht von der Selbständigkeit des/der Klienten/in aus und betrachtet sie/ihn als „Experten/in in eigener Sache“. In der Überzeugung, dass jeder Mensch eigene Lösungen entwickeln kann, arbeiten wir mit den vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen der Ratsuchenden.
Im Dialog werden Bedingungen gesucht, unter denen die Klienten ihre Ressourcen aktivieren können, um möglichst eigenverantwortlich und selbstorganisiert zu individuellen Lösungen und Zielen zu gelangen. Zu den Methoden des systemischen Ansatzes gehören u.a. zirkuläres Fragen, die Wunderfrage, das Reframing, Genogrammarbeit und die Arbeit mit Familienskulpturen.[1]
[1] https://www.iflw.de/blog/systemische-beratung/was-ist-systemische-beratung/
Familie, Partnerschaft, private und berufliche Beziehungen, Organisationen (Firmen, Behörden), Gesellschaft, der eigene Körper können als System betrachtet und als solches über Aufstellungsarbeit analysiert werden.
Bei diesem Verfahren werden die Mitglieder eines Systems aufgestellt und räumlich miteinander in Beziehung gesetzt. Dadurch kann der Einfluss, den die Mitglieder aufeinander haben, visualisiert und bewusst gemacht werden. Systemische Aufstellung ist eine wirkungsvolle Methode, um Klarheit zu bekommen und Bewegung in festgefahrene Situationen zu bringen.
Eine Aufstellung kann z.B. Sinn machen,
Oft führen solche festgefahrene Situationen zu einem hohen Leidensdruck und scheinen – trotz vieler Bemühungen – scheinbar ausweglos.
Die Aufstellungsarbeit hilft uns raus aus dem Tunnelblick von Schmerz und Frustration und zeigt uns die oft verborgenen Gründe für das Verhalten anderer Menschen und unser eigenes. Sie bringt Licht ins Dunkel, lüftet Geheimnisse, gibt Klarheit über Verstrickungen, die oftmals Generationen zurückliegen und führt uns dadurch zu einem tieferen Verständnis unseres eigenen Schicksals. Dieses Verständnis entlastet uns von übernommenen und eigenen Scham- und Schuldgefühlen und macht uns wieder handlungsfähig und offen für Entwicklung.
Gleichzeitig hilft es uns auch wieder in das Mitgefühl zu kommen – für andere und uns selbst – und daraus erwächst die Möglichkeit zum Verzeihen, zur Versöhnung. So kann Heilung gelingen. Genau in diesem Prozess besteht für mich die Faszination der Aufstellungsarbeit, die mich immer wieder begeistert.
Für mich ist Aufstellungsarbeit fundamentale Friedensarbeit.
Ihm Rahmen meiner Abschlusspräsentation zur Systemischen Beraterin schrieb ich im April 2020 für die Zeitschrift „Praxis der Systemaufstellung“ einen Erfahrungsbericht, den Sie hier lesen können.

2005 machte ich die ersten Erfahrungen mit Familienaufstellung und war von den tiefen Erkenntnissen und Einsichten sehr beeindruckt. Später lernte ich weitere systemische Verfahren und die Traumaarbeit mit EMDR kennen, die mich derart begeisterten, dass ich mir diese Verfahren selbst aneignete, um andere Menschen in ihren Prozessen begleiten zu können.
Neben meiner Tätigkeit als Lehrerin und Schulleitung an verschiedenen Montessori-Schulen in Deutschland besuchte ich fortwährend Weiterbildungen in psychotherapeutischen Verfahren und systemischer Beratung und biete diese wertvolle Arbeit seit 2019 in eigener Praxis nebenberuflich an.
Seit 2025 erwerbe ich am Systemischen Institut in Kassel die Qualifizierung zur systemischen Supervisorin. Für Themen aus dem beruflichen Kontext biete ich zusätzlich Supervision für Einzelpersonen, Gruppen und Teams an.
| Erstgespräch | 60 € |
| Einzelsitzung (60 Minuten) ab | 80 € |
| Einzelsupervision (60 Minuten) ab | 80 € |
| Gruppen- /Teamsupervision ab | 120 € |
| Aufstellung (mit eigenem Anliegen) | 120 € |
| Stellvertretung | 20 € |
Viele Menschen stoßen bei der Suche nach psychotherapeutischer Unterstützung auf lange Wartelisten. Ich kann Ihnen auch kurzfristig zur Seite stehen, wenn Sie bisher keinen Therapieerfolg erzielt haben.
Ich bin Psychotherapeutin nach dem Heilpraktikergesetz und keine Ärztin. Daher werden die Kosten meist nur mit einer entsprechenden Zusatzvereinbarung von der Krankenkasse übernommen. Sie erhalten bei Barzahlung eine Quittung und auf Wunsch eine Rechnung, die Sie als Sonderausgaben bei der Steuer absetzen können.
Bei Interesse an Familienaufstellungen wenden Sie sich bitte gerne telefonisch oder über das Kontaktformular an mich.
Sitzungen finden bei mir zu Hause statt, wo ich einen gemütlichen Raum mit ausreichend Privatsphäre hergerichtet habe.
